Die Terrazzo Hersteller
aus Schwarzenburg

Wir sind Edelboden

Das sind unsere Terrazzo Beläge

ROWOSTONE | TERRAZZO MODERN

Die neue und innovative Technologie von schnellhärtenden Terrazzobelägen ermöglicht eine grosszügige und nahezu fugenlose Flächengestaltung. Durch die eingearbeiteten Natursteinkörnungen wirkt der Boden natürlich. Für hochfrequentierte Bereiche mit hochwertigem Ambiente ist er die ideale Lösung.

ROWOARTE | TERRAZZO CLASSIC

Der zeitlose Bodenbelag mit Stil für Anspruchsvolle. ROWOARTE Terrazzo Classic basiert auf dem echten, traditionellen Terrazzohandwerk. Im Gegensatz zu den heutigen, industriell hergestellten Terrazzomischungen unterscheidet er sich dadurch, dass er keine Kunststoffe enthält, höhere Verschleissfestigkeiten aufweist und völlig UV-stabil ist.

ROWOFINO | TERRAZZO MICRO

Körnige Anmutung – die durch Ihre Schlichtheit überzeugt Eine Facette der Bodengestaltung in Terrazzooptik bietet ROWOFINO. Die Korngrösse der Schmuckkörnung ist hier deutlich fein. Die Wirkung ist entsprechend homogen, ruhig und zudem ein Hauch edel. Die Akzentuierungen fallen dezent aus, trotzdem bleibt der terrazzotypische Charakter erhalten.

ROWOFLOOR | TERRAZZO

…verbindet Eleganz mit Robustheit. Die geschliffene Oberfläche bringt die wunderbare Farbvielfalt und die verschiedenen Korngrössen der ausgewählten Mörtelmischung zum Vorschein. Bringen Sie frischen Wind in Ihren Laden oder Ihre Wohnung.

TERRAZZO RETOPPING

Terrazzoböden beeindrucken auch nach Jahrhunderten noch durch ihre Farbechtheit. Ein Terrazzoboden behält seine Farbe dauerhaft bei und verblasst nicht. Durch eine erneute Feinschleifung und anschließende Politur erlangt der Terrazzoboden eine unvergleichliche Schönheit. Man sagt, er erwacht zum Leben. Seine nahtlose, glänzende Oberfläche ist äußerst strapazierfähig und widerstandsfähig gegen Abrieb.

Erfahren Sie mehr über Edelboden.

FAQ

Was ist Terrazzo?

Terrazzo ist ein Boden- oder Wandbelag, der aus einer Mischung von Zement (oder
Kunstharz) und Gesteinskörnungen wie Marmor, Granit, Quarz oder Glas hergestellt wird. Nach dem Aushärten wird die Oberfläche geschliffen und poliert, sodass die
verschiedenen Steinchen sichtbar werden – das ergibt das typische, gesprenkelte Terrazzo Muster.

Was ist die Zusammensetzung von Terrazzo?

Bindemittel: Zement oder Epoxidharz
Zuschlagstoffe: Marmor-, Granit-, Quarz-, Glas- oder Keramikstücke
Oberflächenbehandlung: Schleifen, Polieren, Versiegeln

Was sind die Eigenschaften von Terrazzo?

Sehr robust und langlebig
Pflegeleicht, aber empfindlich gegen säurehaltige Reiniger (bei Zementterrazzo)
Individuell gestaltbar (Farbwahl, Korngröße, Muster)
Gute Wärmespeicherung und Eignung für Fußbodenheizung

Wo wird Terrazzo verwendet?

Böden in öffentlichen Gebäuden (Bahnhöfe, Museen, Schulen)
Wohnräume, Küchen, Bäder

Von wo kommt der Terrazzo?

Terrazzo hat eine sehr alte und spannende Geschichte – seine Wurzeln reichen bis in die Antike zurück.

Ursprung von Terrazzo:
Die Grundidee von Terrazzo stammt schon aus der römischen Antike. In alten römischen Häusern (z. B. in Pompeji oder Herculaneum) wurden Böden aus
Kalkmörtel und Steinresten gegossen, um stabile und dekorative Flächen zu schaffen. Diese Technik wurde „opus signinum“ genannt – sie gilt als Vorläufer des modernen Terrazzo.

Entwicklung:
Der „moderne“ Terrazzo, wie wir ihn heute kennen, entstand im 15. Jahrhundert in
Venedig.

Venezianische Handwerker verwendeten Abfälle aus der Marmorproduktion, mischten sie mit Kalk oder Zement und glätteten die Oberfläche.
So entstand ein kostengünstiger Bodenbelag, der dennoch sehr edel aussah.

Daher stammt auch der Name:
„Terrazzo“ bedeutet auf Italienisch „Terrasse“ oder „Bodenfläche“.
Es bezog sich ursprünglich auf die Terrassenböden der venezianischen Arbeiterhäuser.

Im 20. Jahrhundert wurde Terrazzo auch in den USA und anderen Ländern populär,
besonders in öffentlichen Gebäuden (z. B. Flughäfen, Schulen, Museen).
Mit neuen Materialien wie Epoxidharz und industriellen Poliermaschinen wurde Terrazzo
noch widerstandsfähiger und farblich vielfältiger.
Heute erlebt Terrazzo ein Comeback im modernen Design – nicht nur als Bodenbelag,
sondern auch für:
– Küchenarbeitsplatten
– Waschbecken
– Möbel
– Dekorative Wandflächen

Designer schätzen ihn, weil er nachhaltig (oft aus recyceltem Material) und ästhetisch vielseitig ist.

Wie dick ist der Terrazzo?

Die Dicke von Terrazzo hängt stark davon ab, welche Art von Terrazzo verwendet wird und wo er eingebaut wird (Boden, Wand, Möbel usw.). Hier ist eine Übersicht:
Das ist die klassische, vor Ort gegossene Variante.
Schichtdicke: ca. 12–25 mm
Aufbau:
1. Tragschicht (Beton oder Estrich)
2. Terrazzo-Deckschicht (mit Marmor- oder Gesteinskörnungen)
3. Danach Schleifen und Polieren

Vorteil: Fugenlos, sehr langlebig, ideal für große Flächen
Nachteil: Aufwendig und braucht Erfahrung beim Einbau

Wie teuer ist Terrazzo?

Preis: ca. 200 – 400 CHF/m²
Je nach:
– Steingröße & Sorte (z. B. Marmor, Granit, Glas)
– Muster oder Einlegearbeiten
– Aufwand für Schleifen & Polieren
– Hochwertige Spezialausführungen können bis 600 CHF/m² oder mehr kosten.

Warum sollte ich den Terrazzo von der Edelboden GmbH verarbeiten lassen?

Es gibt mehrere gute Gründe, warum es sinnvoll sein kann, den Boden- oder Wandbelag von Edelboden GmbH verlegen zu lassen — hier sind die wichtigsten Vorteile:
– Spezialisierung: Edelboden bietet verschiedene hochwertige Terrazzosysteme an
— z. B. „ROWOSTONE – Terrazzo Modern“, „ROWOARTE – Terrazzo Classic“ und
„ROWOFINO – Terrazzo Micro“
– Qualität & Handwerk: Bei Edelboden hast du alles aus einer Hand.
Beratung, Bemusterung, Mischung, Elemente und die Verarbeitung.
Edelboden hat sich auf die Verarbeitung von Terrazzo spezialisiert.
– Individuelle Gestaltung: Edelboden erlaubt Farbgestaltung, verschiedene
Körnungen sowie maßgeschneiderte Lösungen.
– Schweizer Anbieter: Mit Sitz in Schwarzenburg (Kanton Bern) ist das
Unternehmen lokal, was Kommunikation, Referenzbesichtigungen und Betreuung vor Ort erleichtert.
– Gute Dokumentation: Technische Daten, Prospekte und Pflegeanleitungen stehen
bereit.

Wie alt ist der terrazzoboden?

Terrazzo hat tatsächlich eine sehr lange Geschichte:
– Die Ursprünge gehen auf Italien im 15. Jahrhundert zurück, speziell in Venedig. Dort
nutzten Steinmetze Reste von Marmorstücken, die sie mit Kalkmörtel zu glatten
Böden verbanden.
– Ursprünglich war es also eine praktische und günstige Möglichkeit, Marmorreste zu
verwerten.
– Die Technik wurde über die Jahrhunderte immer weiter verbessert: Im 18. und 19.
Jahrhundert kam Zement als Bindemittel hinzu, was Terrazzo langlebiger machte.
– Im 20. Jahrhundert wurde Terrazzo auch industrialisiert und als Standardbelag in
öffentlichen Gebäuden, Schulen und Bahnhöfen sehr beliebt.
Kurz gesagt: Terrazzo ist etwa 500–600 Jahre alt als Technik, wobei die modernen Zement
Terrazzo-Böden etwa 100–150 Jahre alt sind.
wie kann man das Alter eines konkreten Terrazzo-Bodens ungefähr einschätzen?
Es gibt mehrere Hinweise:
1. Bindemittel
– Kalkmörtel: Die ältesten Böden (15.–18. Jahrhundert) nutzten noch Kalk als
Bindemittel. Diese Böden wirken oft weicher und poröser.
– Zement: Ab dem späten 19. Jahrhundert wurde Zement üblich. Zement-Terrazzo ist
härter, dichter und widerstandsfähiger.
– Epoxidharz: Moderne Terrazzo-Böden (ab ca. 1970er Jahre) verwenden oft
Epoxidharze, die glänzender und farbintensiver sind.
2. Fugen und Randgestaltung
– Ältere Böden haben oft eingefasste Marmorleisten oder große Fugen zwischen
den Abschnitten.
– Neuere Böden sind häufig nahtlos oder mit sehr feinen Fugen ausgeführt.
3. Muster und Farbgestaltung
– Historisch: Kleine, unregelmäßige Marmorstücke, natürliche Farben.
– 20. Jahrhundert: Gleichmäßige Farbmuster, geometrische Designs (besonders Art
Deco oder 1950er).
– Moderne Terrazzo-Böden: Bunte, künstliche Marmorstücke oder sogar Glaschips.
4. Abnutzung
– Starke Abnutzung und Abrundung der Steinchen kann auf ein hohes Alter
hindeuten, besonders wenn die Oberfläche noch original geschliffen ist.
– Frisch geschliffene Böden sehen jünger aus, auch wenn sie alt sind.

Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du das Alter eines Terrazzo-Bodens grob einschätzen kannst.

Schritt 1: Bindemittel erkennen
1. Schau dir die Oberfläche genau an.
o Weich, porös, leicht bröckelnd → wahrscheinlich Kalkmörtel → sehr alt (vor
1800).
o Hart, dicht, zementartig → Zement-Terrazzo → 19.–20. Jahrhundert.
o Glänzend, homogen, moderne Farben → Epoxidharz-Terrazzo → ab 1970er
Jahre.
2. Tipp: Mit einer Lupe die Oberfläche betrachten – Kalk hat oft kleine Risse und leicht
stumpfen Glanz, Zement ist feiner und härter.
Schritt 2: Muster und Stückgröße
– Kleine, unregelmäßige Steinchen, natürliche Marmorfarben → älter.
– Gleichmäßige Steinchen, geometrische Muster → 20. Jahrhundert (besonders 1920
1960).
– Bunte, künstliche Steinchen oder Glaschips → modern, nach 1970.
Schritt 3: Fugen und Ränder
– Große, tiefe Fugen → älter (vor 1900).
– Feine oder kaum sichtbare Fugen → neuere Böden.
– Eingefasste Marmorleisten am Rand → klassisch alte Technik (historisch, oft 18.–19.
Jahrhundert).
Schritt 4: Abnutzung prüfen
– Abgerundete Steinchen, glänzende Stellen durch viel Laufverkehr → alt, original
geschliffen.
– Gleichmäßige, frische Oberfläche → möglicherweise neu geschliffen oder junger
Boden.
Schritt 5: Historischer Kontext
– Prüfe, wann das Gebäude gebaut wurde – der Bauzeitraum gibt oft den größten
Hinweis auf das Bodenalter.
– Alte Böden können später nur leicht restauriert worden sein; das Bindemittel und
Muster bleiben meist erkennbar.